Vorstellung des Gesamtkonzepts Kurpark 2030 im Stadtrat
In der gestrigen Sitzung des Stadtrates wurde das Gesamtkonzept „Kurpark 2030“ durch Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff vorgestellt. Ziel des Masterplans ist die langfristige Weiterentwicklung des Heilbades Bad Driburg als Gesundheits- und Tourismusstandort.
Vorgesehen sind private Investitionen über einen Zeitraum von rund 20 Jahren. Schwerpunkte liegen auf der Weiterentwicklung des Freizeit- und Sportangebots, unter anderem durch den Ausbau des Golfangebots sowie die Schaffung zusätzlicher Sportmöglichkeiten. Gleichzeitig sollen naturnahe Angebote wie neue Rad- und Wanderwege den Kurpark und die umliegenden Landschaftsräume stärker erlebbar machen.
Nach Angaben von Graf von Oeynhausen-Sierstorpff bleibt der Kurpark weiterhin grundsätzlich für die Öffentlichkeit zugänglich, unter anderem über den Dr.-Brandes-Weg. Aus Sicherheitsgründen wird lediglich der Bereich der geplanten Golf-Übungswiese am Rosenberg für Besucher gesperrt, da dort intensiver Spielbetrieb vorgesehen ist. Um dennoch eine sichere Verbindung in die angrenzenden Waldgebiete zu gewährleisten, ist eine alternative Wegeführung geplant, die entweder um die Übungsfläche herumführt oder eine direkte Anbindung an den Mühlengrund in Alhausen schafft.
Gegenüber früheren Planungen wurden umstrittene Projekte wie Aussichtsturm oder Panorama-Chaussee gestrichen. Stattdessen setzt das Konzept auf eine behutsame, nachhaltige Entwicklung von Kurpark und Naturraum, die sowohl touristische als auch ökologische Aspekte berücksichtigt.
Ausführliche Informationen und detaillierte Ausführungen zur Sitzung des Stadtrates sind auf der Seite Bad Driburg im Blick nachzulesen, auf die wir dankenswerterweise verlinken dürfen.
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