Auf ins Abenteuer
Die KLJB Alhausen ist unterwegs
Heute hieß es für die Jugendlichen rund um die KLJB Alhausen: Taschen gepackt, Schlafsäcke zusammengerollt und ab ins Ferienzeltlager. Die Vorbereitungen hatten allerdings bereits gestern begonnen: Der erste Bulli war gepackt worden und die Vorhut hat ihre erste Nacht auf dem Zeltplatz bereits hinter sich. Heute reisen schließlich alle weiteren Teilnehmenden nach – und damit kann das diesjährige Zeltlager endlich starten.
Erst einmal alles verstauen
Bevor die rund 90 Kilometer Richtung Jugendzeltplatz Medelon bei Medebach in Angriff genommen werden konnten, stand allerdings die erste Herausforderung an: Wie bekommt man eigentlich das ganze Gepäck in den Bus? Nachdem wirklich alles – oder zumindest hoffentlich alles – verstaut war, konnte es endlich losgehen: Zehn Tage Zeltlager, Gemeinschaft, Spiele und jede Menge Abenteuer warteten auf die Gruppe.
Fast ein Jugendaustausch
Fast könnte man meinen, es handelt sich um einen gut organisierten Jugendaustausch: Während die Jugendlichen aus Alhausen ihre Ferienfreizeit bei Medebach verbringen, haben Jugendliche aus Medebach aktuell ihr Ferienzeltlager an der Dreizehnlindenhalle in Alhausen aufgeschlagen.
Wetterausblick fürs Zeltlager in Medelon
Für die kommenden Tage sieht das Wetter insgesamt recht brauchbar aus. Die Temperaturen liegen tagsüber meist zwischen 18 und 21 °C, nachts wird es mit etwa 9 bis 12 °C deutlich frischer. Mit einzelnen Schauern muss immer wieder gerechnet werden, dazwischen gibt es aber auch längere trockene und teils sonnige Abschnitte. Ein mehrtägiger Dauerregen zeichnet sich aktuell nicht ab. Aber auch mit extremen Regenverhältnissen sind die Leiter:innen bereits bestens vertraut. Die Kinder sind also unabhängig vom Wetter in guten Händen. Fazit: Regenjacke und warmer Pulli gehörten ins Gepäck, die Gummistiefel müssen aber hoffentlich nicht zum täglichen Standardoutfit werden. Ob es mit dem klassischen Lagerfeuer etwas wird, bleibt aufgrund der aktuell erhöhten Waldbrandgefahr allerdings fraglich.
Wer vermisst hier eigentlich wen?
Bei der Abfahrt blickte das eine oder andere Kind noch etwas ungewiss drein. Aber spätestens nach den ersten gemeinsamen Stunden dürfte davon nicht mehr viel übrig sein. Und die Eltern? Nun ja … teilweise sah es so aus, als würde ihnen der Abschied deutlich schwerer fallen als dem Nachwuchs. Für die Eltern bleibt zu hoffen, dass die Tageshighlights und kleinen Abenteuer aus dem Zeltlager regelmäßig auf der Instagram-Seite der KLJB Alhausen veröffentlicht werden. So lässt sich zumindest aus der Ferne verfolgen, was der Nachwuchs auf dem Jugendzeltplatz Medelon so treibt.
Elternfreie Zone – Leben am Limit
Jetzt heißt es für die Jugendlichen: Elternfreie Zone und rein ins Zeltlagerleben. Und das bedeutet für einige möglicherweise echtes „Leben am Limit“: kein regelmäßiges Internet, das Handy nicht ständig in der Hand, kein Fernseher und die Spielkonsole blieb gleich ganz zu Hause. Statt Bildschirmzeit stehen für die nächsten zehn Tage Zeltleben, Gemeinschaft, Spiele, Aktionen und jede Menge Zeit draußen auf dem Programm. Ob man so etwas heute noch überleben kann? Die Chancen stehen erfahrungsgemäß ziemlich gut.