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Unwettereinsatz Gewitterfront

Starkregen, Sturmböen und Hagel sorgen für Einsätze

Am frühen Sonntagnachmittag zog eine kräftige Gewitterfront mit Starkregen, Windböen und kurzzeitigem Hagel über die Ortschaft Alhausen. Das Unwetter verursachte zahlreiche Schäden im Ortsgebiet. Vereinzelt wurden Dachpfannen und Dachfirste beschädigt oder teilweise abgedeckt. Gartenmöbel wurden durch die starken Windböen über Grundstücke geweht, zudem wurden mehrere Sonnenschirme beschädigt.

Die Wetterlage entsprach den Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), der für den Kreis Höxter und weite Teile Nordrhein-Westfalens vor kräftigen Gewittern mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen gewarnt hatte. Für die Region wurden örtlich Starkregenmengen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter, Hagel sowie Sturmböen bis etwa 85 km/h prognostiziert. Regional bestand sogar die Gefahr schwerer Sturmböen und unwetterartiger Entwicklungen.

Mit dem Abklingen des Starkregens wurde die Freiwillige Feuerwehr Alhausen über die digitalen Meldeempfänger alarmiert.

Die erste Einsatzstelle befand sich am Ortseingang „Auf der Steinbrücke“. Dort war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt und versperrte die Zufahrt zum Weberdorf. Während der laufenden Räumarbeiten erreichte die Einsatzkräfte bereits die nächste Alarmierung. An einem Gebäude drohte Regenwasser einzudringen und größere Schäden zu verursachen. Diese Einsatzstelle wurde durch die nachalarmierte Löschgruppe Reelsen übernommen und abgearbeitet.

Nach Abschluss der Räumungsarbeiten auf der Hauptstraße wurde die Löschgruppe Alhausen zur Unterstützung weiterer unwetterbedingter Einsätze im Stadtgebiet von Bad Driburg eingesetzt.

Auf der Rückfahrt zum Gerätehaus wurde sich noch um einen weiteren umgestürzten Baum im Bereich der Aa-Brücke auf dem Landwirtschaftsweg zwischen Bad Driburg und Alhausen angenommen. Auch dieses Hindernis wurde beseitigt und die Verkehrswege wieder freigeräumt.

Am Gerätehaus in Alhausen wurde anschließend ein beschädigter Ast in einer Baumkrone festgestellt, von dem eine Gefahr für Passanten und Einsatzkräfte ausging. Zur sicheren Entfernung wurde die Feuerwehr Bad Driburg mit der Drehleiter hinzugezogen. Gemeinsam konnte auch diese Gefahrenstelle zügig beseitigt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung von Warn-Apps hin. Bürgerinnen und Bürger sollten die Warn-App NINA nutzen und die Einstellungen regelmäßig überprüfen. Empfohlen wird, die Wetterwarnungen mindestens auf die Stufe „ab markantem Wetter“ sowie die Bevölkerungsschutzwarnungen auf die Stufe „ab Gefahreninformation“ einzustellen. Dadurch können wichtige Warnmeldungen frühzeitig empfangen und entsprechende Schutzmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden.

Die Freiwillige Feuerwehr bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit und den engagierten Einsatz während der Unwetterlage.

Weitere Informationen:

🔗Warn-App NINA
🔗DWD WarnWetter-App
🔗DWD Warnkarte Bad Driburg

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