Osterfeuer
Regen stoppt pünktlich zum Fackelzug und lässt Tradition erstrahlen
In Alhausen wurde auch in diesem Jahr das traditionelle Osterfeuer gefeiert – und das trotz zunächst wenig einladender Wetterbedingungen. Noch kurz vor Beginn sah es so aus, als würde der Regen den Abend begleiten. Doch pünktlich zu einem der wichtigsten Momente zeigte sich eine besondere Wendung: Als die Fackelträgerinnen und Fackelträger aus der Kirche auszogen, hörte der Regen auf.
In feierlicher Atmosphäre versammelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher rund um den aufgeschichteten Holzstoß. Die Segnung des Feuers erfolgte durch Theresia Meier-Wolff, bevor schließlich die jungen Fackelträgerinnen und Fackelträger das Osterfeuer entzündeten. Kurz darauf schlugen die Flammen hoch in den Himmel und tauchten den Platz in warmes Licht – ein eindrucksvoller Anblick, der die Anwesenden zusammenführte.
Für die Ausrichtung des Abends zeichnete sich die KLJB Alhausen verantwortlich. Neben klassischen Bratwürsten wurde auch an die jüngeren Gäste gedacht: Stockbrot stand ebenfalls auf dem Programm und sorgte für Begeisterung bei den Kindern.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Grundlage für das Feuer – die ausgedienten Tannenbäume aus Alhausen – im Vorfeld kostenlos eingesammelt wurden. Damit leisteten die Mitglieder der Landjugend nicht nur einen Beitrag zur Organisation, sondern auch zur nachhaltigen Umsetzung der Tradition.
Das Osterfeuer in Alhausen zeigte einmal mehr, wie lebendig und verbindend gelebtes Brauchtum sein kann. Hier werden Traditionen nicht nur bewahrt, sondern aktiv von Generation zu Generation weitergegeben.